Hilde Janich

Schmuckdesignerin mit einer Sprache
aus Licht und Leichtigkeit

„Etwas zu kreieren, das so einfach als möglich ist, das war schon immer zutiefst mein Motiv. Von dem Erschaffenen soll die Wirkung von Leichtem ausgehen, von etwas, das so eingängig erscheint, als hätte es dies schon immer gegeben. Dem das Herz ganz mühelos und leicht folgen kann.“

Hilde Janich mit kurzen grauen Haaren, blauen Brillen und dunklem blauen Pullover steht im Freien auf einem Weg mit grünem Laub im Hintergrund.

Ich bin Schmuckdesignerin und arbeite seit vielen Jahren nicht nur mit den klassischen Edelmetallen des Goldschmieds, sondern insbesondere mit dem Werkstoff Pergament. Diesem kam schon in der Antike eine große Bedeutung als Beschreibstoff zu, welcher mich bereits seit den 90er Jahren fasziniert. Seit nunmehr 35 Jahren fertige ich Entwürfe von Pergament-Colliers und -Ohrschmuck, die eine ganz eigene ästhetische Handschrift tragen.

Diese poetischen zeitlosen Schmuckobjekte wirken schwerelos, fast schwebend. Pergament – transparent, leicht und voller natürlicher Struktur – ermöglicht ein Spiel mit Licht und Schatten, das jedem Stück eine lebendige Ausstrahlung verleiht. Oft kombiniere ich das Material mit Perlen, Edelsteinen oder goldfarbenen Akzenten und schaffe so Schmuck, der zugleich zart wie ausdrucksstark ist.

Geboren 1953 in Hilden führte mich mein Weg zunächst als Lehrerin an Hauptschulen über eine Goldschmiedelehre zum Produktdesignstudium an der FH Düsseldorf und meiner heutigen künstlerischen Praxis. Meine Arbeiten werden international ausgestellt, unter anderem in Edinburgh, Paris, Hamburg, New York und Tokyo und sind in renommierten Museumssammlungen vertreten.

Schwarz-Weiß-Fotografie der jungen Hilde Janich mit dunklen Haaren und gestreiftem Pullover.

Inspiration finde ich vor allem in der Natur: runde, ovale oder spiralige Formen, klare Geometrien und spielerische Linienführungen prägen meine Kreationen. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat – handgefertigt, detailreich und geprägt von einer tiefen Wertschätzung für Material und Form.

Mit meinem Schaffen lade ich dazu ein, Schmuck nicht nur als Accessoire zu verstehen, sondern als feine, tragbare Skulptur, die Persönlichkeit und Poesie verbindet.

Eine lächelnde ältere Frau mit kurzen grauen Haaren, Brille und Ohrringen sitzt im Freien in einer Wiese, trägt eine hellblaues Sweatshirt.